Kürzlich habe ich Mr. Holland’s Opus für mich entdeckt: Richard Dreyfuss als frustrierter Komponist, der sich, um die Familie zu ernähren, als Musiklehrer an einer Highschool verdingen muss. Sein naturgegebenes Engagement raubt ihm jegliche Zeit seiner eigentlichen Leidenschaft, dem Komponieren, nachzugehen. Dennoch lernt er am Ende seines „verschwendeten“ Lebens, dass er weit mehr erreicht hat, als ihm je klar war.
Für manch einen mag dieser Film klischeehaft und kitschig erscheinen, doch für mich steht er in einer Reihe mit Dangerous Minds, Club der toten Dichter und Das Lächeln der Mona Lisa, denn es geht um Menschen, die ihr eigenes Leben hinter die Aufgabe stellen, andere weiter zu bringen, das Streben nach Höherem zu vermitteln und für einen kurzen Augenblick Schüler und Zuschauer gleichfalls zu beweisen, dass in jedem von uns die Größe und die Kraft stecken, etwas Einzigartiges zu erschaffen.
Two thumbs up!