movie hits


Autoren

Bild von Denis Sasse
Denis Sasse berichtet für TNT Film vom 9. bis 19. Februar live von der Berlinale.
Bild von Lola
"My dad thinks I paid for all this with catering jobs. Never underestimate the power of denial." Ricky Fitts, American Beauty
Was ist dein...
Bild von Homeboy
“Sand is overrated. It's just tiny, little rocks.” – Joel, Eternal Sunshine of the Spotless Mind
  Was ist dein...
Bild von WordNerd
"Medic!" - Career Sergeant Zim, Starship Troopers
  Was ist dein...
Bild von TanteKäthe
"Nimm ein Taschentuch, mein Kind. In den entscheidenden Augenblicken deines Lebens hattest du nie ein Taschentuch." - Rhett Butler, Vom Winde verweht
  Was ist dein...
Bild von Largo
"How about a magic trick? I'm gonna make this pencil disappear." - The Joker, The Dark Knight
  Was ist dein...
Bild von BladeRunner
"No, then it sounds like a male fantasy. Meet a French girl on the train, fuck her, and never see her again." - Celine, Before Sunrise
  Was ist dein...

Und noch ein Beziehungsfilm oder?

Wenn auch ein bißchen anders als Yoon-ki und Moreno und darüberhinaus mit geschichtlichem Hintergrund, erzählt Andres Veiel mit Wer wenn nicht wir vor allem die Beziehungskiste zwischen Gudrun Ensslin, gespielt von Lena Lauzemis, und Bernard Vesper, gespielt von August Diehl. Es geht weniger darum, die RAF-Anschläge und deren Folgen bis ins kleinste Detail zu thematisieren, sondern viel mehr um die Motivation, sich der Organisation anzuschließen, die Gründe für deren Entstehen aufzudecken und dabei die zwischenmenschliche Beziehung der Hauptprotagonisten zu beleuchten.

Wer wenn nicht wir

Nach etlichen Dokumentarfilmen zum Thema RAF und dem erfolgreichen Spielfilm Der Baader Meinhof Komplex aus dem Jahr 2008 von Uli Edel, ist auch Wer wenn nicht wir nun ein Film, der laut unserer Berlinale Bloggerin Charlott dazu anregt, sich mit der weltweiten politischen Situation auseinanderzusetzen. Da bleibt natürlich der aktuelle Vergleich zu den jüngsten Ereignissen in Ägypten nicht aus. Allerdings ist Charlott der Auffassung, dass es Veiel mit seiner Darstellung der RAF-Hintergründe nicht um die Stärkung des Bewusstseins für ‚die radikale Durchsetzung von Interessen’ ginge, sondern darum, das allgemeine Interesse an politischem Zeitgeschehen überhaupt zu wecken. Mehr zum Thema von Charlott gibt's auf Urbane Hymnen: Wer wenn nicht wir.

Veiel, der in Berlin Psychologie studierte und gleichzeitig Regisseur und Autor ist, feiert mit Wer wenn nicht wir sein Spielfilm-Debüt. Zuvor hatte er sich als Dokumentarfilmer mit Stücken wie Black Box BRD (2001) und Die Spielwütigen (2004) einen Namen gemacht. Letzterer wurde mit dem Panorama-Publikumspreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin im Jahr 2004 ausgezeichnet. Wir wünschen Andres Veiel für den Wettbewerb der IFB 2011 viel Erfolg!

TNT-Serie