Im Jahr 1966 bricht die amerikanische Wissenschaftlerin Dian Fossey ins ostafrikanische Virunga-Massiv auf, um die vom Aussterben bedrohten Berggorillas in ihrer natürlichen Umgebung zu studieren. Nach Monaten beschwerlichen Lebens im Dschungel gewinnt sie das Vertrauen einer Gorillafamilie und kann sich dieser nicht nur nähern, sondern sich sogar ungezwungen in der Gruppe bewegen. Rasch wird der Schutz der selten gewordenen Tiere zur Lebensaufgabe der Forscherin. Für die Gorillas nimmt sie den Kampf gegen brutale Wilderer auf, selbst mit der Verwaltung des Nationalparks legt sie sich an. Die Konflikte spitzen sich zu und eines Nachts wird Fossey in ihrer Hütte von Unbekannten ermordet.
Die wahre Geschichte von Dian Fossey und ihren Gorillas kann man nicht nur in Fosseys Autobiographie nachlesen, sondern auch im 1988 erschienenen, gleichnamigen Film Gorillas im Nebel miterleben. Auf mitreißende Art und Weise erzählt Regisseur Michael Apted ein spannendes Abenteuer im Dschungel Afrikas, während er zugleich in gefühlvollen Bildern die Hommage an eine Frau zeichnet, die nicht aufgeben wollte für etwas zu kämpfen. Die Rolle der Dian Fossey spielt Sigourney Weaver und wurde für ihre einfühlsame Darstellung mit einem Golden Globe und einer Oscar Nominierung für die Beste Hauptdarstellerin geehrt. Seine einzigartige Wirkung verdankt der Film aber nicht nur einer grandiosen Sigourney Weaver sondern auch der Kameraführung, die durch viele Nahaufnahmen im Dschungeldickicht Fosseys Nähe zu den Gorillas auch für den Zuschauer erlebbar, fast greifbar macht. 1989 wurde Gorillas im Nebel mit zwei Golden Globes und insgesamt fünf Oscar Nominierungen gewürdigt.
Hier der Trailer:
50 Filme: Spannendes Abenteuer gepaart mit einfühlsamer Hommage.