Jeder Filmfan hat seine Lieblingsfilme, aber keiner wird wohl sagen können: „Das ist mein absoluter Lieblingsfilm!“. Es gibt einfach zu viele zu gute Filme, wie sollen wir da sagen können welcher „der Beste“ ist? Nichtsdestotrotz lieben wir es doch anderen mitzuteilen, welche Filme für uns unvergesslich sind und welche unserer Meinung nach in die Tonne gehören, nur ums uns dann auch gleich über die Vorzüge dieses oder jenes Films zu streiten.
Und hier kommt Flickchart ins Spiel: Flickchart ist eine Community, in der jeder Nutzer im Prinzip nichts anderes macht, als Filme zu bewerten – allerdings auf ganz perfide Weise. Man vergibt keine Sterne, Punkte oder Prozentangaben, sondern bekommt zwei Filme vorgesetzt und muss sich dann entscheiden, welchen man besser findet. Und dann die Nächsten, und danach wieder, ad infinitum. So weit, so gut, hört sich ja noch gar nicht so gemein an. Stimmt auch, wenn zum Beispiel Star Wars und Jackass: Der Film gegenübergestellt werden, da ist die Entscheidung ja klar (jedenfalls für mich). Aber The Dark Knight und Das Imperium schlägt zurück? Bei solchen Gegenüberstellungen kann es schon vorkommen, dass man seinen Glauben verliert, aber da muss man durch – einen findet man im Endeffekt doch immer besser. Der Clou an Flickchart: Beim Bewerten ermittelt das System nicht nur eine persönliche Toplist der Filme, sondern auch eine globale Liste der besten Filme aller Zeiten. Und je mehr man bewertet, desto genauer wird die eigene Bestenliste – und überrascht einen manchmal sogar.
Zur Bewertungsfunktion kommt hinzu, dass über jede Gegenüberstellung nach Herzenslust diskutiert werden kann, was Flickchart endgültig zum Paradies für Filmfans macht.
Die Seite hat nur ein klitzekleines Problem: Wer einmal damit anfängt, Filme zu bewerten, hat es verdammt schwer, wieder damit aufzuhören…