... hieß es am gestrigen Abend im Berlinale Palast am Potsdamer Platz vor rund 1.600 Gästen. Der alljährliche Höhepunkt der Internationalen Filmfestspiele Berlin war gekommen – die Preisverleihung. 20 Filme aus aller Welt befanden sich im Wettbewerb. 16 davon stellten sich dem Urteil der hochkarätigen Jury. Eine bezaubernde und souveräne Anke Engelke führte durch die Veranstaltung.
Die Überraschung des Abends und damit großer Gewinner der 61. Berlinale ist der iranische Film Jodaeiye Nader az Simin (Nader und Simin, eine Trennung) von Regisseur Asghar Farhadi, in dem es um den Sorgerechtsstreit eines Ehepaares während der Trennung geht. Das Drama wurde mit dem Goldenen Bären als bester Film ausgezeichnet und damit nicht genug. Sowohl das weibliche als auch das männliche Ensemble in Jodaeiye Nader az Simin erhielten einen Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung. Der Silberne Bär für die beste Regie ging an Ulrich Köhler für Schlafkrankheit. Das Drama Wer wenn nicht wir zum Thema RAF von Andres Veiel wurde mit dem Alfred-Bauer-Preis geehrt.
Eine spannende 61. Berlinale geht zu Ende. Wir möchten uns herzlich bei unserer Berlinale Bloggerin Charlott bedanken, die uns trotz eisigen Temperaturen, großem Gerangel um Plätze und Angebotsüberfluss 10 Tage lang interessante Eindrücke, Bilder und Emotionen live aus Berlin geliefert hat. Auf ihrem Blog Urbane Hymen könnt ihr ihre persönliche Berlinale Geschichte noch einmal genau nachlesen. Danke Charlott.