Katastrophenfilme gibt es bereits seit den Anfängen der Filmgeschichte. Schon 1901 flackerte mit dem englischen Stummfilm Fire! einer der ersten Filme dieses Genres über die Leinwände. Mit dem Fortschreiten der technologischen Entwicklung wuchsen auch die filmischen Möglichkeiten und immer mehr Filmemacher versuchten, den Schrecken der Katastrophe kreativ auf Film zu bannen.
Die Spur des Falken ist einer der wenigen Filme, die die Bezeichnung "Meilenstein der Filmgeschichte" für sich beanspruchen können. Als er 1941 in die amerikanischen Kinos kam, setzte der Film neue stilistische Maßstäbe und markierte den Anfang der "Schwarzen Serie", jener Reihe von Filmen der 40er und 50er Jahre, die das Genre (oder die Stilrichtung, darüber wird gestritten) des Film Noir begründeten.
"Ein Zauberer kommt nie zu spät…Ebensowenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wann er es beabsichtigt."
So spricht der weise Zauberer Gandalf der Graue zu seinem jungen Freund Frodo, als dieser seine Pünktlichkeit anzweifelt.
Am 31. Mai feierte Ausnahmeregisseur und Hollywoodlegende Clint Eastwood seinen 80. Geburtstag. Selbstverständlich kann die Liste der 50 Filme nicht komplett sein ohne einen Beitrag aus seinem umfassenden Werk. Doch bei (bisher) 30 Filmen, in denen Eastwood Regie geführt hat, fällt die Auswahl schwer: von Thriller über Romanze bis hin zum Western deckt seine Filmographie fast jedes Genre ab.
Am Montag, den 31. Mai wird Clint Eastwood 80 Jahre alt. Grund genug, ausnahmsweise mal nicht seine Filme, sondern ihn selbst zu beleuchten.
Clint Eastwood gehört zur kleinen Gruppe derer, die erfolgreich den Wechsel von Schauspieler zu Regisseur geschafft haben. Mehr noch, er ist wohl der erfolgreichste dieser Gruppe, hat er doch die Filmgeschichte maßgeblich geprägt.
Es gibt wohl kaum einen Film, von dem so viele Versionen vorliegen wie für Ridley Scotts Kult-Science-Fiction Blade Runner. Dies liegt vor allem daran, dass der Film eine für das Genre untypische Erzählweise verwendet, die bei Testaufführungen der Rohfassung nicht die von den Produzenten gewünschten Reaktionen hervorrief.
Heist Movies, also Filme über von langer Hand geplante und genial durchdachte, spektakuläre Raube, haben Tradition in Hollywood. Zu den Vertretern dieses außerordentlich beliebten Genres zählen so erfolgreiche und unterschiedliche Filme wie Der Clou, Reservoir Dogs oder Stoßtrupp Gold.
Wenn man Clint Eastwood im Zusammenhang mit Westernfilmen erwähnt, denken viele zuerst an den ponchobewährten Namenlosen aus Sergio Leones Werken, allen voran The Good, the Bad and the Ugly (Zwei glorreiche Halunken). Doch ein Juwel Eastwoods Westernkarriere ist The Outlaw Josey Wales, dessen deutscher Titel Der Texaner lustigerweise völlig daneben liegt, da der Hauptcharakter aus Missouri stammt.
1975 ist Sylvester Stallone kurz davor, die Schauspielerei endgültig an den Nagel zu hängen. Er beschließt, sich als Drehbuchautor zu versuchen, doch auch hier bleibt der Erfolg aus. Dann, am 24. März 1975, sieht er den Boxkampf des Weltmeisters Muhammad Ali gegen den unbekannten Chuck Wepner , der sich gegen den legendären Favoriten bis in die 15. Runde hält.
Teilweise ist es schwer zu erklären, warum ein Film besser sein soll als andere. Es ist das ewige Dilemma des Filmenthusiasten: wenn zwei Filme außergewöhnlich sind, welcher ist besser? Sicherlich kann man sich auf "objektive" Kriterien stützen (Film ist Kunst und da Kunst im Auge des Betrachters liegt, wie objektiv kann irgendein Kriterium sein?), also Dinge wie Kameraführung, Schnitt und Spannungskurve, doch letztendlich hat jeder Film Anhänger.